Inklusionsbeirat der Stadt Alfeld

Gemeinsam für ein inklusives Alfeld


Mitreden, mitgestalten und Barrieren abbauen – dafür steht der Inklusionsbeirat der Stadt Alfeld (Leine).

Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, selbstbestimmt zu leben und gleichberechtigt am Leben in unserer Stadt teilzunehmen. Für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen ist das jedoch nicht immer selbstverständlich. Noch immer gibt es Barrieren, die Teilhabe erschweren.
Der Inklusionsbeirat möchte dazu beitragen, das zu ändern.

Zuhören und Interessen vertreten
Der Inklusionsbeirat ist Ansprechpartner für Menschen in Alfeld. Er greift Themen auf, die für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen wichtig sind, und setzt sich für mehr Barrierefreiheit in unserer Stadt ein.
Dabei bildet er eine wichtige Verbindung zwischen den Menschen in Alfeld und der Kommunalpolitik. Der Beirat arbeitet mit Rat und Verwaltung der Stadt zusammen und kann Mitglieder in politischen Gremien und Ausschüssen beraten.
Auch der Austausch mit Organisationen, Selbsthilfegruppen und Verbänden gehört zu seiner Arbeit. Das gemeinsame Ziel:  Barrieren erkennen, Teilhabe ermöglichen und Alfeld Stück für Stück inklusiver gestalten.

Unabhängig und engagiert
Im Inklusionsbeirat engagieren sich Bürgerinnen und Bürger aus Alfeld freiwillig. Der Beirat besteht aus mindestens fünf und höchstens elf stimmberechtigten Mitgliedern. Bei Bedarf können weitere Personen beratend hinzugezogen werden.
Welche Themen der Inklusionsbeirat aufgreift, entscheidet er selbst. So kann er dort aktiv werden, wo seine Mitglieder Handlungsbedarf sehen und sich für Verbesserungen einsetzen möchten.

Offen für die Öffentlichkeit
Der Inklusionsbeirat trifft sich in der Regel viermal im Jahr. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Damit soll die Arbeit des Beirats sichtbar und nachvollziehbar sein. Denn Inklusion gelingt am besten, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
 

Mitglieder des Beirates

Diese Alfelder Bürgerinnen und Bürger bilden den Inklusionsbeirat

  • Peggy Keyser (1. Vorsitzende)
  • Brigitte Hartmann (stellv. Vorsitzende)
  • Ulrike Höltgebaum (Schriftführerin)
  • Erhard Blume 
  • Monika Düsing
  • Bruno Heise 
  • Sylvia Müller 
  • Werner Neumann
  • Detlef Schwarz 
  • Michael Seelisch
  • Frank Weber

Der Inklusions-Beirat in Alfeld

Alfeld soll für alle Menschen da sein

Alle Menschen sollen in Alfeld gut leben können.
Menschen mit Behinderung sollen überall dabei sein können.
Sie sollen selbst entscheiden können.
Und sie sollen ihre Meinung sagen können.
Dafür gibt es in Alfeld den Inklusions-Beirat.

Was macht der Inklusions-Beirat?
Der Inklusions-Beirat setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Er möchte Barrieren abbauen.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Eine Barriere kann Menschen daran hindern, überall dabei zu sein.
Der Inklusions-Beirat möchte deshalb die Barriere-Freiheit in Alfeld verbessern.

Der Inklusions-Beirat hört zu
Der Inklusions-Beirat ist Ansprechpartner für Menschen in Alfeld.
Menschen können sich mit ihren Anliegen an den Inklusions-Beirat wenden.
Der Inklusions-Beirat spricht auch mit der Stadt Alfeld.
Er arbeitet mit der Politik und der Stadt-Verwaltung zusammen.
Und er kann die Politik beraten.
So können die Interessen von Menschen mit Behinderung bei Entscheidungen berücksichtigt werden.

Gemeinsam arbeiten
Der Inklusions-Beirat arbeitet auch mit anderen Gruppen zusammen.
Zum Beispiel:

  • mit Organisationen,
  • mit Selbsthilfe-Gruppen,
  • und mit Verbänden.

Gemeinsam können sie sich für mehr Inklusion einsetzen.

Wer ist im Inklusions-Beirat?
Im Inklusions-Beirat sind Menschen aus Alfeld.
Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Im Beirat sind mindestens 5 Mitglieder.
Es können höchstens 11 Mitglieder sein.
Weitere Menschen können den Inklusions-Beirat beraten.

Wann trifft sich der Inklusions-Beirat?
Der Inklusions-Beirat trifft sich normalerweise 4 Mal im Jahr.
Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich.
Das bedeutet:
Andere Menschen dürfen bei den Sitzungen dabei sein.

Was ist das Ziel?
Menschen mit Behinderung sollen selbstbestimmt leben können.
Sie sollen am Leben in Alfeld teilhaben können.
Und Barrieren sollen abgebaut werden.
Denn Alfeld soll eine Stadt für alle Menschen sein.