„Digital?! - Wie das Internet nach Alfeld kam“

Donnerstag, 29.09. um 19.00 Uhr

Mit dem spannenden Thema „Digital?! - Wie das Internet nach Alfeld kam“
gehen die Alfelder Stadtgespräche am Donnerstag, 29.09. um 19.00 Uhr weiter.



So lange ist es gar nicht her - erst Anfang der 90er Jahre startete das Phänomen „Internet“. Am Anfang genutzt von einigen wenigen technikbegeisterten Menschen, ist es heute aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. 



Wie war das aber in Alfeld? „Wie kam das Internet nach Alfeld?“ - das ist die Frage, die Torsten Scholz, eines der Vorstandsmitglieder des Data Network Alfeld e.V. in seinem kurzweiligen Vortrag beantworten wird. Und natürlich was sich seit den 90er Jahren seitdem hier vor Ort getan hat. 



Die ehrenamtlichen vom Data Network Alfeld e.V. sind immer aktiv, wenn es darum geht, neueste Entwicklungen für ihren Heimatort zu adaptieren. So waren sie vorn mit dabei als es darum ging, das „www“ für Alfeld zu erschließen. Vom ersten Internetauftritt der Stadt bis zur heutigen alfeld.de - immer ist es der DNA, der dies begleitet. Darüber hinaus aber auch viele weitere spannende technische Projekte startet; die wir alle möglicherweise vor Ort nutzen, aber gar nicht wissen, wer „dahintersteckt“. Auch von diesen Projekten wird die Rede sein. 



An diesem Abend geht es also um einen Ausflug in die jüngere Geschichte - deren Anfänge aber - vom heutigen technischen Stand  aus gesehen - irgendwie fast steinzeitlich anmuten. Darüber hinaus wird geschaut, an welchen Projekten gerade aktuell gearbeitet wird. Es geht um Stadt-Wlan, Webcams und co, und noch um vieles mehr….



Den Abend moderiert die Diplom Geographin und Moderatorin Tanja Dornieden, die den gesamten Alfelder Leitbildprozeß – in dessen Rahmen die Stadtgespräche stattfinden – begleitet.



Stadtgespräche

Digital?! - Wie das Internet nach Alfeld kam

Torsten Scholz, DNA e.V.

Donnerstag, 29.09.2022
19.00 Uhr

Projektwerkstatt, Kurze Straße 9-12

Alfelder-Stadt-Gespräche - Terminübersicht


Auf diese Gespräche dürfen wir uns noch freuen:
 

  • 29.09.2022 Digital?! - Wie das Internet nach Alfeld kam, Torsten Scholz, DNA e.V.              
  • 13.10.2022  Umwelt, Landschaft und Natur in Alfeld (Arbeitstitel)
Vortrag von Herrn Galland, Paul-Feindt-Stiftung       
  • 03.11.2022 Albrecht Graf von Goertz – der Brunkenser Schöpfer des BMW 507 (Arbeitstitel, )Klaus W. Oppermann, Kulturverein Brunkensen, Vortrag in der Heimatstube in Brunkensen 
  • 10.11.2022 Die Lateinschule, PH, UNI Hildesheim (Arbeitstitel), Ina Gravenkamp, Museumsleiterin der Stadt Alfeld (Leine)



Diese Gespräche haben bereits stattgefunden:

  • 30.06.2022 Aus dem Auge aus dem Sinn – Enteignung von Juden in Alfeld (Leine); SchülerInnen des Seminarfachs „Geschichtskultur“ des Gymnasium Alfeld, Frau Richter                                                                  
  • 07.07.2022 Tierhandel in Alfeld (Familien Ruhe und Reiche); Vortrag und historisches Filmmaterial von und mit Matthias Quintel (Alt-Alfeld und Stadt-Heimatpfleger)                                                                                                                        
  • 14.07.2022 Walter Gropius und das Weltkulturerbe Fagus Werk; Vortrag von Dr. Arne Herbote                                                                       
  • 15.09.2022 Arbeitsplätze & Wirtschaft,  Vortrag von Anke Höfer, IVA, und Mayla Wussow (AluKant)
  • 22.09.2022 Alfeld auf dem Weg ins Städtebauförderprogramm                                                                Herr Tränkner, NLG

Leitbild der Stadt Alfeld (Leine)

Das Nachdenken über die Entwicklung und die Zukunft einer Stadt ist unter sich rasant verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein immer wichtiger werdendes Anliegen. Im Wettbewerb mit anderen Städten gilt es, Position zu beziehen. Eine projektorientierte Stadtentwicklungsplanung ebnet dafür den Weg. Bei dieser werden keine „wissenschaftlichen Papiere“ verfasst, sondern ganz konkrete Projekte umgesetzt, die von den Bürgerinnen und Bürgern mit entwickelt werden. Das bürgerschaftliche Engagement erfüllt sie mit Leben und macht sie wahrnehmbar.

Anfang 2022 hat der Prozess für ein neues Leitbild der Stadt begonnen. Über die spannenden Veranstaltungen zur Leitbildentwicklung und den Fortgang dieses Prozesses informieren wir auf dieser Seite.

Die Inhalte von Alfelds erstem Leitbild - das bis heute Bestand hat - wurden mit reger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2005 entwickelt. Dabei wurden Kernziele formuliert, an denen sich in kommunale Projekte messen lassen müssen. Der Rat der Stadt Alfeld (Leine) hat im Jahr 2006 das Leitbild für die Stadt Alfeld (Leine) verabschiedet. Dieses Leitbild finden Sie hier.

 

Ein neues Leitbild? Warum?

Das bisherige Leitbild für die Stadt Alfeld datiert auf das Jahr 2006. Es ist also an der Zeit, die damals entwickelten 
Inhalte auf Aktualität zu überprüfen: Zu schauen, was auch weiterhin Bestand haben soll und kann und ob es Bereiche und Themen gibt, die einer neuen Akzentuierung bedürfen oder komplett neu mit aufgenommen werden sollen.



Dabei geht es in erster Linie darum, das die Stadtgemeinschaft miteinander ins Gespräch kommt. Mitmachen soll dabei jede und jeder können. Für die Mitglieder des neuen Rates, der sich Ende 2021 konstituiert hat, stellt der Prozess hin zu einem neuen Leitbild eine sehr gute Gelegenheit dar, mit den Alfelderinnen und Alfeldern über Parteigrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen. 

Die Initiatorinnen innerhalb der Verwaltung, die mit Unterstützung des Planungsbüros Koko Kommunikation Konsens Konzept und vielen Projektpartnerinnen und Projektpartnern die Veranstaltungen organisieren sind sich sicher: der ganze Prozess soll Spaß machen und zum Mitgestalten anregen.



Um ein solches Projekt realisieren zu können wurde von der Verwaltung ein Förderantrag gestellt mit dem – vielleicht etwas kryptischen - Titel „Alfeld 2.0 Augmented Reality findet Stad(t)t”. In diesem Antrag wird beschrieben, das für die Leitbildentwicklung auch digitale Formate eingesetzt werden sollen, um dadurch zu gewährleisten, das auch Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene ihnen gemäße Formate nutzen können, um sich an der zukünftigen Entwicklung ihrer Heimatstadt zu beteiligen.



Das innovative Konzept stieß bei den Fördermittelgebern auf so große Resonanz, das es sich die zuständige Ministerin Birgit Honé (Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Stadtentwicklung) nicht nehmen ließ, den Förderbescheid in Höhe von rund 78.000 Euro im August 2021 persönlich in Alfeld zu überreichen.  „Ich bin immer wieder gern in Alfeld, weil sie hier immer so innovative Ideen haben”, sagte Honé. 

Um diese umzusetzen sind die Fördermittel sehr wichtig. Die Mittel stellen rund 60% der voraussichtlich auflaufenden Kosten dar.  „Das hätten wir uns allein nicht leisten können”, ist sich der erste Stadtrat Mario Stellmacher sicher.  Gemeinsam mit Ministerin Honé ist er sich einig das es besonders wichtig ist, dafür zu sorgen, dass die ländlichen Räume und somit auch die Städte attraktiv bleiben. „Die Städte haben sich in den letzten Jahrhunderten immer wieder neu erfinden müssen”, unterstrich Honé in ihrer Rede. 

Ideen und Vorstellungen, wie ein Alfeld der Zukunft aussehen könnte oder sollte, sind bestimmt in den Köpfen der Alfelderinnen und Alfelder vorhanden.  „Wir werden die Menschen in Alfeld fragen, was sie mit Alfeld verbinden und wie sie sich die Zukunft hier vorstellen”, sagte Tanja Dornieden, Projektleiterin der KOKO. So soll auf unterschiedlichen Kanälen ein neues Leitbild für die Stadt geschaffen werden. Diese Kanäle werden eine Mischung von echten und virtuellen Räumen zum Treffen und Diskutieren sein. Die Einbeziehung von Computerspiel-Elementen bei der Leitbilderstellung soll einen Zugang zur jüngeren Generationen schaffen.

Mit den unterschiedlichsten (Veranstaltungs-) Formaten sollen Vergangenheit und Zukunft und Alt und Jung verbunden werden. Je mehr Menschen erreicht werden, je heterogener die Zusammensetzung der Mitwirkenden umso besser.
Ministerin Honé ist sich sicher: „Die jungen Leute zieht es perspektivisch zurück in die ländlichen Räume und dafür kommt das Alfelder Projekt genau zur richtigen Zeit, weil es alle Bevölkerungsgruppen einbezieht”.