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Patienten-Akademie - Prostata- und Blasenkrebs

21.09.2011

Dr. Uwe Hofmeister

Am Anfang merkt Mann noch nichts. Wenn in der Prostata, einem Organ, das zur Fortpfanzung wichtig ist, Krebs entsteht, bleibt das vorerst meist unbemerkt. Probleme beim Wasserlassen, Blut im Urin oder Knochenschmerzen treten erst im Spätstadium auf. Dr. Uwe Hofmeister, Ärztlicher Leiter der Klinik für Urologie im Alfelder AMEOS Klinikum, wird darauf in seinem Vortrag hinweisen. Die sechste Veranstaltung im Jahr 2011 widmet sich am 21. September um 18.00 Uhr in der Personalcafeteria im AMEOS Klinikum Alfeld den Themen Prostata- und Blasenkrebs.

Diese Veranstaltungsreihe, die offen für alle Interessierten ist, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins der Freunde und Förderer des Alfelder Krankenhauses e.V. und des AMEOS Klinikums Alfeld. In den Themenabenden werden Fragen zur Gesundheit erörtert, die man gern auch mal verdrängt. Dabei ist eigentlich Vorsicht geboten: Prostatakrebs ist mit zirka 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebsform bei Männern.

Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung nimmt mit dem Alter stetig zu. Erst mit dem 85ten Lebensjahr geht die Quote wieder zurück. Die Risikofaktoren sind Vererbung, erblich, fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel. Mit Ultraschall und Gewebeproben wird Prostatakrebs diagnostiziert. „Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, um den Krebs in einem frühen Stadium zu erkennen“, informiert Dr. Uwe Hofmeister.
Als Therapiemöglichkeiten beim Prostatakrebs sind Radikaloperation (Bauchschnitt oder Schlüsselloch-Operation), Bestrahlung oder Hormonbehandlungen möglich. Im frühem Stadium kann man auch erst einmal ohne Nachteile abwarten.
Neben der Vorsorgeuntersuchung ist auch die Vorbeugung sehr wichtig: Eine gesunde Ernährung, bestehend aus viel Getreide, Obst und Gemüse kann das Erkrankungsrisiko verringern.

Nach dem Prostatakrebs ist der Blasenkrebs die zweithäufigste Krebsform in der urologischen Praxis. Es sind zwar mehr Männer betroffen, aber auch Frauen erkranken daran. Zu den Risikogruppen gehören Menschen, die im Friseurhandwerk oder viel im Verkehr arbeiten. Dazu kommen Berufe, wo die Teer-, Metall-, Chemie, Farb- und Textilverarbeitung eine Rolle spielt. Und auch Raucher tragen ein hohes Risiko.
Auch beim Blasenkrebs gibt es im Frühstadium keine Symptome. Erst später folgen Blut im Urin oder Nierenschmerzen. Die Diagnostik besteht in Urin- und Ultraschalluntersuchungen sowie einer Blasenspiegelung. Die Tumorentfernung kann dann endoskopisch unter Umständen durch die Harnröhre erfolgen. „Als Fazit kann man nur sehr deutlich zur Vorsorge raten“, so Dr. Uwe Hofmeister.             
Informationen:

Mittwoch, 21. September 2011, 18 Uhr, Personalcafeteria im AMEOS  Klinikum Alfeld, Patienten-Akademie Themenabend: Prostata- und Blasenkrebs
Dr. Uwe Hofmeister, Ärztlicher Leiter der Klinik für Urologie im AMEOS Klinikum Alfeld;  Telefon: (0 51 81) 707 271
E-Mail: uhof.uro@kein-spam!!!alfeld.ameos.de