zurück zur alfeld.de
 DE     EN     FR 
Sie sind hier: » Nachrichten » Ansicht

Immer informiert

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden: Abonnieren Sie die Nachrichten von alfeld.de bequem als RSS-Feed.
[mehr...]

Böller: nicht in der Nähe von Fachwerk- und Krankenhäusern!

21.12.2018

© zuzazuz - Fotolia.com

In Alfeld (Leine) dürfen im Bereich der historischen Altstadt (innerhalb der Wallanlagen) und damit auch auf dem Marktplatz  in der Silvesternacht keine Feuerwerkskörper gezündet werden. Darauf weißt das Ordnungsamt der Stadt ausdrücklich hin. Auch in den Ortsteilen sind die entsprechenden Vorschriften betreffend des Abstandhaltens von Fachwerkhäusern etc.  zu beachten. Zudem wird noch mal auf den ordnungsgemäßen Umgang mit Sylvesterfeuerwerk hingewiesen.

Schon jetzt kann man sich vorstellen, wie es am Neujahrmorgen an vielen Orten in der Stadt aussehen wird: Überall Reste des abgebrannten Feuerwerks:  Zerfetzte Böller, aufgerissene Verpackungen, Flaschen, die als Startrampen für Raketen genutzt worden sind.  Auch auf dem Markplatz und den angrenzenden Straßen wird derartiger Restmüll zu finden sein.

Dabei ist aufgrund der gesetzlichen Abstandsregeln in der Alfelder Altstadt das Böllern verboten. Das gilt im übrigen auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern. Verheerende Brände in einigen Städten haben zu dieser Verschärfung geführt. Der Begriff der „unmittelbaren Nähe“  ist abhängig von der Art der verwendeten Feuerwerkskörper. Bei handgeworfenen Knallern reicht ein Schutzabstand von mind. ca. 25 Metern zum Fachwerkhaus aus. Beim sogenannten „Hochfeuerwerk“ (Raketen) muss dagegen ein Mindestabstand von mind. 200 Metern eingehalten werden.

Grundsätzlich können Verstöße dagegen mit einem Bußgeld belegt werden. Wiederum ist eine flächendeckende Überwachung in der gesamten Stadt personell von der Polizei und der Stadtverwaltung kaum möglich. Von daher appellieren die Verantwortlichen der Verwaltung an alle Bürgerinnen und Bürger, die einschlägigen Regeln zu beachten.

 

Jeder sollte bedenken, dass die unsachgemäße Verwendung von Feuerwerkskörpern außerdem zu Schadensersatzansprüchen Verletzter oder sonst wie geschädigter Personen führen kann. Mit einem Bußgeldbescheid, in dem bis zu 5.000 Euro festgesetzt werden können, muss rechnen, wer die Papp-, Kunststoff- und sonstigen Reste des Feuerwerks auf Geh- und Radwegen nicht beseitigt. Dies gilt auch für diejenigen Straßen, die nicht von der Stadt gereinigt werden. Die rechtliche Grundlage hierfür ist die Straßenreinigungsverordnung der Stadt, nach der auch „Unrat jeder Art“ zu beseitigen ist. Auch wenn es  am nächsten Morgen schwer fällt, müßen die „Feuerwerker“ mit Besen und Schaufel für Ordnung sorgen. Frei nach dem Motto: Bewegung und frische Luft hilft bei der Bewältigung des möglichen Katers.    

Merkblatt Pyrotechnik