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Storchennest

Das Alfelder Storchennest

Peter Dittrich beim Nestbau

Nachdem der Peter Dittrich vor einigen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, hat er sich mit vielen Projekten um seine Heimatstadt Alfeld verdient gemacht. Eines dieser Projekte ist das Alfelder Storchennest, das 2019 zum ersten Mal bebrütet wurde und im wahrsten Sinne des Wortes "ans Netz" gegangen ist. 

Stadtgesellschaft und Störche Danken Dir von Herzen, Peter!



Das Storchennest-Projekt

Im Folgenden erzählt der Peter Dittrich die Geschichte der Entstehung des Nestes...

Einweihung der Plattform im Jahr 2013. Seitdem ist der Aussichtsturm an den Brüggener Teichen ein beliebtes Ziel von Ausflügen. Flüge kann man auch jede Menge beobachten: die der brütenden Störche....

"Das Storchennest in Brüggen, aufgestellt im Februar 2013, wurde sofort von den Störchen angenommen und war von Beginn  ein voller Erfolg. Dieses hat mich auf die Idee gebracht, auch ein Nest in Alfeld zu errichten.

 

Nach langer Suche für einen geeigneten Platz, habe ich mich für die Wiese neben der alten Post entschieden.
Hier ein Ablauf zur Umsetzung dieses Projektes..



Februar 2018: Idee für das Aufstellen eines Storchennestes.

 

März 2018: Festlegung des Standortes. Wiese neben der alten Post. Zum Glück ein Gelände der Stadt Alfeld.

       

Mai 2018: Einreichen der Anträge zur Genehmigung bei der unteren Wasserbehörde Hildesheim und beim Bauamt Alfeld.

 

Dezember 2018: Mit Lars Lindequist von der Firma Mercedes-Dreyer, einen ersteigerten Gittermasten  aus Minden geholt.

Mit Flacheisen und Gewindestangen habe ich bei der Firma Oelmann einen Eisenkorb für das Betonfundament gebaut.


 

Februar 2019:

Horst Brinkmann vom Bauhof Alfeld hat ein Loch für das Fundament gebaggert und einen Kabelschacht von 70 m bis zur alten Post gezogen.





 





 

 7 m³ Beton mussten mit einem Radlader über die Wiese transportiert werden.








Mit Hans Nottbohm und Rainer Stephan  wurde der Fundamentkorb eingebaut und das Leerrohr und Kabel für den Kameraanschluss verlegt.







 

Simon Zenk von der Firma Alukant hat das Nest mit Kamerahaltung gebaut.



















 

 

 

 

 

Das Nest wurde mit Weiden geflochten und der Boden mit Gras ausgestopft. Anschließend mit Kamera auf den Masten montiert.

 

 

 

 







Horst Brinkmann vom Bauhof Alfeld hat nach dem Aushärten des Betons mit dem Bagger den Gittermasten aufgestellt und

 

 

 

 

 




Hans Nottbohm, Rainer Stephan und ich haben ihn verschraubt.

Peter Leußner, Tobias Mädel und Torsten Schulz vom DNA Data Network Alfeld haben die Kameraeinrichtung vorgenommen. 

 

 

 

5. April 2019: Der erste Storch sitzt auf dem Nest.

 

 

9. April 2019: Das Pärchen ist komplett und arbeitet schon an der Nestausschmückung.

 

 

Juni 2019: Bernd Jürgen Schulz aus Einbeck hat die drei kräftigen Jungstörche im Beisein einer Kindergartengruppe beringt.





































Um an das Nest heranzukommen, hat Ralf Wüstemann von der Firma Grotjahn, Freden uns mit einem Hubwagen (Steiger) geholfen.  




 

 

Oktober 2019: Till Jaschinski (Baumpflege) hat mit einem Mitarbeiter das Nest um 90 Grad gedreht.

 










Der Grund war eine bessere Kameraposition. Mit der vom DNA Alfeld installierten Webcam schaut man ab 2020 nicht nur den Störchen ins Nest, sondern hat auch noch einen wunderschönen Blick in den Auenpark und auf den Steinberg.







Der Zugang zum Netz wird über Freifunk gewährleistet, die Bandbreite/das internet stellt die Firma Möbel Rössig zur Verfügung.













 

 

 

Um dieses Projekt zu verwirklichen bedurfte es viele Helfer und Spender.

Für die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung Alfeld, des Lions-Club Alfeld und einiger privater Spender möchte ich mich ganz besonders bedanken. Gleiches gilt natürlich für die Unterstützung vieler regionaler Firmen und des Bauhofes der Stadt Alfeld (Leine) sowie dem DNA für die technische Unterstützung.

Peter Dittrich