
Politischer Beschluss vom 17.04.2008:
Der Rat der Stadt Alfeld (Leine) hat in seiner Sitzung am 17.04.2008 beschlossen, dass statt der Black-Hole-Rutsche eine Standard-Röhrenrutsche gleicher Länge (60 m) geplant wird. Dieser Beschluss folgte auf Antrag der SPD mit der Begründung, dass die Standard-Röhrenrutsche auch für kleinere Kinder geeignet sei, die sich in der Black-Hole-Rutsche häufig fürchten. Die anderen Wasserspielgeräte bleiben - wie hier dargestellt - in der Planung.
Stand: Feb. 2008
Der Stadtjugendring führte in der Zeit vom 04. - 10. Februar 2008 im Foyer des Alfelder Hallenbades eine Kinder- und Jugendlichenbeteiligung zur Auswahl möglicher Wasserspielgeräte für das geplante Allwetterbad durch, an der ca. 370 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren teilnahmen.
Die Auswertung der von den Kindern und Jugendlichen ausgefüllten "Wunschzettel" ergab folgendes Ergebnis:
1. Fest eingebaute Spielgeräte
- 60m-Röhrenrutsche "Black Hole"
(Investitionskosten: ca. 615.489 ?)
- Strömungskanal mit Schaukelgrotte und Bodenbrodel
(Investitionskosten: ca. 34.000 ?)
- Kletterfisch
(Investitionskosten: ca. 31.000 ?)
Bei der "Black Hole"-Röhrenrutsche handelt es sich um eine - abgesehen von LED-Lichteffekten - absolut dunkle Röhre. Obwohl darauf hingewiesen wurde, dass sich insbesondere jüngere Kinder häufig nicht in den Tunnel trauen, wurde diese Rutschenvariante von der Mehrheit der Kinder und Jugendlichen favorisiert. Die Rutsche benötigt ein Extra-Gebäude mit Treppenturm und Landebecken, welches in der Planung auf der dem Bestandsgebäude zugewandten Seite des familienfreundlichen Nichtschwimmerbeckens positioniert wurde, um die Liegewiese nicht mehr als nötig zu verkleinern und vor allem das Gebäude sowie die Wasserfläche nicht zu verschatten.
Der Strömungskanal mit Schaukelgrotte und Bodenbrodel ist in der Rundung des familienfreundlichen Nichtschwimmerbeckens geplant. Die Strömung wird durch in der Beckenaußenwand eingebaute Düsen erzeugt; Badende werden durch die Kraft der Strömung um die innenliegende Schaukelgrotte herum durch den Kanal bewegt. In der Schaukelgrotte können Wellen erzeugt werden, indem das Wasservolumen durch Körperdynamik in Bewegung gesetzt wird. Zusätzlich sind im Beckenboden Düsen vorgesehen, die das Wasser zeitweise brodeln lassen.
Bei dem gewünschten Kletterfisch handelt es sich um ein Klettergerüst in Delphinform, bestehend aus Kletterringen unterschiedlichen Durchmessers und einem darüber angeordnetem Wasserfall. Der Kletterfisch wird an der Insel des familienfreundlichen Nichtschwimmerbeckens installiert.
2. Bewegliche Wasserspiele
- Tauch-Halbringe, Preis: ca. 126 EUR
- Wasserlaufrad, Preis: ca. 2.269 EUR
- Wasserweg, Preis: ca. 1.513 EUR
- Rutschbahn, Preis: ca. 2.605 EUR
- Kletterberg, Preis: ca. 3.025 EUR
- Wassertrampolin, Preis: ca. 2.185 EUR
Bei den Tauch-Halbringen, dem Wasserlaufrad und dem Wasserweg handelt es sich um Spielgeräte, die auch für die geringe Wassertiefe des familienfreundlichen Nichtschwimmerbeckens geeignet sind.
Rutschbahn, Kletterberg und Wassertrampolin erfordern eine größere Wassertiefe und sind im Sprungturmbecken sowie im Sportbecken einsetzbar.
Die Betriebskosten für die beweglichen Wasserspiele sind sehr gering, da für diese lediglich Personalkosten für das Aufblasen bzw. Installieren sowie minimale Wartungskosten anfallen.
Die von den Kindern und Jugendlichen ausgewählten Wasserspielgeräte wurden vom Planungsbüro Dr. Krieger in die Genehmigungsplanung übernommen. Die Entscheidung über die bauliche Umsetzung wird von den Politikern der Stadt Alfeld (Leine) getroffen.





